Beim Kauf einer Villa bleibt vieles verborgen: Zustand der Holzsubstanz, frühere Eingriffe, typische Schwachstellen.
Eine unabhängige Substanzeinschätzung Ihrer Villa zeigt Ihnen früh, wie das Gebäude tatsächlich dasteht – verständlich, neutral und nachvollziehbar.
So entscheiden Sie mit einem sicheren Gefühl, weil Sie wissen, welche Risiken relevant sind und welche nicht.
Termin nur nach Verfügbarkeit – Vertraulich, unabhängig, persönlich.
Wer eine historische Villa erwirbt, entscheidet sich für Stil, Geschichte und besondere Wohnqualität.
Doch Holzschäden, Feuchtigkeit und überdeckte Reparaturen bleiben bei vielen Villen zunächst unsichtbar – und werden häufig erst nach dem Kauf entdeckt.
Das liegt nicht an Nachlässigkeit, sondern an der komplexen Konstruktion historischer Gebäude:
Alternde Hölzer, frühere Eingriffe oder verdeckte Schadstellen sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen.
Eine fundierte Substanzprüfung zeigt, wo Risiken bestehen – und wo nicht.
So gewinnen Sie Klarheit über den tatsächlichen Zustand der Villa, bevor Sie entscheiden.
Reale Beispiele aus der Praxis zeigen, wie teuer fehlende Substanzkenntnis werden kann:
Sanierungsstaus, verdeckte Schäden und Kostensteigerungen, die bei frühzeitiger Prüfung vermeidbar gewesen wären.
Geplant: Vereinszentrum – Realität: Hausschwammbefall.
Die Sanierungskosten stiegen von 806.000 € auf über 1,08 Mio. €, nachdem ein schwerer Schwammbefall entdeckt wurde – mitten in der Bauphase.
Quelle: Wikipedia, Artikel „Schulhaus Haintchen“, Bildnachweis: Hoscher, Wikimedia Commons (CC BY-SA)
„Befall durch Hausschwamm ist ein Todesurteil für Immobilien“
Viele Altbauten sind betroffen – besonders, wenn sie lange leer standen. Fachgutachten wurden oft aus Kostengründen ausgelassen – mit dramatischen Folgen.
Quelle: DIE WELT, Artikel vom 12.12.1999, Titel: „Befall durch Hausschwamm kommt Todesurteil für Immobilien gleich“
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz berichtet über die Sanierung von Schloss Romrod, bei der ein unerwartet schwerer Befall mit Hausschwamm und Moderfäule festgestellt wurde. Die Sanierung musste in mehreren Schritten durchgeführt werden, wobei befallene Hölzer und Mörtel entfernt und ersetzt, Fugen ausgekratzt und Wände abgeflammt wurden.
Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Projektbericht Schloss Romrod
Bevor Sie sich vertraglich binden oder hohe Kosten riskieren, erhalten Sie eine fundierte Ersteinschätzung der Holzsubstanz Ihrer Villa – klar, unabhängig und auf Ihre Entscheidungssituation zugeschnitten.
Welche Risiken bestehen in den tragenden Holzkonstruktionen Ihrer Villa?
Welche typischen Schwachstellen sind bei dieser Bauweise zu erwarten?
Wie zuverlässig und tragfähig ist die vorhandene Holzsubstanz tatsächlich?
So erhalten Sie frühzeitig die Klarheit, die Sie für eine sichere und gut begründete Kaufentscheidung benötigen.
Ausgangssituation:
Kaufinteresse an einer Stadtvilla um 1900. Unsicherheit über mögliche Holzschäden im Dach- und Tragwerksbereich sowie an Anschlüssen und Abdichtungen.
Vorgehen:
Einschätzung der einsehbaren Holzkonstruktionen mit Fokus auf tragende Bauteile, Gaubenanschlüsse und potenzielle Schädlingsbefälle. Analyse typischer Schwachstellen dieser Bauzeit.
Ergebnis:
Mehrere relevante Hinweise auf Holzschäden und konstruktive Schwachstellen wurden identifiziert.
Der Käufer erhielt eine klare, fachlich begründete Einschätzung zum Sanierungsbedarf und eine belastbare Grundlage für die Kaufentscheidung.
Ausgangssituation:
Der Eigentümer plante die Sanierung eines denkmalgeschützten Jagdschlosses von ca. 1700. Unklar: Zustand der Dach- und Deckenkonstruktion sowie mögliche Holzschäden.
Vorgehen:
Begutachtung der tragenden Holzkonstruktion mit Fokus auf Schädlingsbefall, Feuchtebereiche und strukturelle Schwachstellen. Bewertung der Auswirkungen auf Tragfähigkeit und Sanierungsumfang.
Ergebnis:
Mehrere relevante Schäden wurden aufgedeckt, darunter Substanzverluste und typische Befälle.
Der Eigentümer erhielt eine klare Einschätzung zu Tragfähigkeit, Risiken und Sanierungsbedarf – Grundlage für die weitere Planung mit Tragwerksplaner und Denkmalpflege.
Ausgangssituation:
Interessent für eine Villa in Potsdam um 1900. Unklar war, ob Feuchteeinträge, Putzrisse und Holzschäden auf bauphysikalische Ursachen oder mangelnde Wartung zurückzuführen waren.
Vorgehen:
Analyse der relevanten Bauteile mit Fokus auf Feuchtewege, Anschlüsse und schadensanfällige Detailpunkte. Bewertung der typischen Schwachstellen dieser Gebäudetypologie und des Einflusses fehlender Instandhaltung.
Ergebnis:
Die festgestellten Schäden entsprachen typischen Schadensmustern von Villen der Jahrhundertwende. Hauptursachen waren bauphysikalische Effekte sowie vernachlässigte Wartung (z. B. Rinnen, Anschlüsse, Verwahrungen).
Der Käufer erhielt klare Handlungsempfehlungen und eine belastbare Grundlage zur weiteren Planung.
Wer eine historische Villa kaufen möchte, braucht mehr als nur ein gutes Gefühl.
Es braucht jemanden, der die Holzsubstanz, die Tragwerke und die typischen Schwachstellen dieser Gebäude wirklich versteht – und unabhängig beurteilen kann.
Seit über 25 Jahren arbeite ich in der Denkmalrestaurierung, der Planung und der Ausführung.
Vom Restaurator über die Bauleitung bis zur Sachverständigentätigkeit – ich kenne die Konstruktionen historischer Villen aus allen Blickwinkeln.
Heute unterstütze ich Sie als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (IHK) für Holzschutz und Holzschäden.
In über 300 Projekten habe ich Käufer, Eigentümer und Investoren dabei begleitet, die Substanz zuverlässig einzuschätzen und Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Mit BauDenkPlan verbinde ich zwei Dinge:
Praxiswissen aus Jahrzehnten Denkmalrestaurierung und Holzbau
Die Verantwortung, Ihnen eine fundierte und unabhängige Entscheidung zu ermöglichen
Ich arbeite neutral, sachlich und mit einem klaren Ziel:
Ihre Investition zu schützen – bevor hohe Summen fließen.
Historische Villen sind einzigartig – und oft komplexer, als sie auf den ersten Blick wirken.
Typische Schwachstellen in Dach, Tragwerk oder Anschlüssen bleiben häufig verborgen und wirken sich erst später aus – dann mit entsprechend hohen Kosten.
Mit einer unabhängigen Einschätzung erhalten Sie frühzeitig Klarheit:
welche Risiken relevant sind, wie Sie sie einordnen sollten und welche Investitionen tatsächlich auf Sie zukommen könnten.
So treffen Sie Ihre Entscheidung auf einer verlässlichen Grundlage –
ob Sie kaufen, weiterverhandeln oder Abstand nehmen.
Im Erstgespräch definieren wir Ihre Fragen, Prioritäten und den Fokus der Prüfung.
Vor Ort analysiere ich die Holzkonstruktion – diskret, präzise und fachlich fundiert.
Sie erhalten eine klare, verständliche Einschätzung zu Tragfähigkeit, Risiken und Sanierungsbedarf.
Alles kompakt, nachvollziehbar und als belastbare Entscheidungsgrundlage aufbereitet.
Mit Weitblick handeln – kaufen, weiterverhandeln oder Abstand nehmen.
Ja – besonders dann, wenn Sie ein denkmalgeschütztes Gebäude erwerben möchten. Holzschäden durch Pilze oder Insekten sind für Sie oft nicht erkennbar, können aber erhebliche Sanierungskosten nach sich ziehen. Ein Gutachten verschafft Ihnen Klarheit über den Zustand der Holzkonstruktion und schützt Sie vor unerwarteten Ausgaben.
Technisch gesehen ist das möglich – jedoch nicht empfehlenswert, wenn Sie eine Kaufentscheidung treffen möchten. Ein Gutachten nach dem Kauf kann zwar Schäden aufdecken, aber zu diesem Zeitpunkt tragen Sie bereits das Risiko und die Kosten.
Befindet sich die Immobilie bereits in Ihrem Besitz, kann ein Gutachten für Sie dennoch sehr sinnvoll sein – etwa als Planungsgrundlage für Sanierungen oder zur denkmalrechtlichen Einordnung. Mit einer Bestands- oder Zustandskartierung gewinnen Sie Klarheit über die vorhandene Bausubstanz und schaffen eine verlässliche Grundlage für Ihre nächsten Schritte.
Auch wenn dem Verkäufer keine Schäden bekannt sind, bedeutet das für Sie nicht automatisch, dass keine konstruktiven Schwächen oder substanzbedingten Auffälligkeiten vorhanden sind. Gerade bei historischen Holzkonstruktionen lassen sich relevante Hinweise auf Sanierungsbedarf von außen oft nur schwer erkennen.
Eine unabhängige Einschätzung unterstützt Sie dabei, Risiken realistisch einzuschätzen und eine fundierte Entscheidung zu treffen – für Ihre Investitionssicherheit.
Ihr Architekt oder Bauleiter bringt wertvolles Fachwissen in die Planung und Umsetzung ein. Wenn es um den Erhalt historischer Holzkonstruktionen geht, kann ergänzend die Einschätzung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Holzschutz hilfreich sein – insbesondere, um spezifische Schadbilder sicher einzuordnen und die Substanzrisiken zuverlässig zu bewerten. So entsteht für Sie ein umfassenderes Bild als Entscheidungsgrundlage.
Dann haben Sie die Gewissheit, dass die Holzkonstruktion in gutem Zustand ist. Dieses Wissen gibt Ihnen Sicherheit und kann auch bei Verhandlungen mit dem Verkäufer hilfreich sein.
Individuell, pauschal, transparent, abhängig von Objektgröße/-standort.